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Freier Verband warnt vor übereilten Versicherungsabschlüssen für Zahnersatz

Aktuelle Pressemeldungen über die offensive Werbung gesetzlicher Krankenkassen (z.B. AOK Rheinland) für den baldigen Abschluss von Zahnersatz - Zusatzversicherungen nahm der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) Dr. Wilfried Beckmann zum Anlass, erneut vor übereiltem Vorgehen zu warnen. Bevor eine weitgehende Markttransparenz gewährleistet und bevor die Festzuschussregelung konkretisiert sei, gelte diese Empfehlung einer besonders kritischen Prüfung der Angebote genauso für Kombi-Versicherungspakete (z.B. für ambulante oder stationäre Privatbehandlung) mit zusätzlicher Zahnersatzkomponente. Die jetzt laufende Werbeoffensive gesetzlicher Krankenkassen ziele offensichtlich darauf ab, ihre Mitglieder auf lange Zeit an sich zu binden bzw. anderen Kassen und den Privatversicherern die Kunden abzujagen. In jedem Fall - so Beckmann - sei vor dem Vertragsabschluss dringend eine intensive Prüfung aller Einzelbestimmungen vorzunehmen. Hierfür stünden die Zahnärzte ihren Patienten mit einer befundorientierten Beratung zur Verfügung. In diesem Kontext sei noch einmal auf die Patienten - Informationsseiten des FVDZ zu diesem Thema unter


hingewiesen.

Quellen: FVDZ-PM vom 14.04.04; Info Dr. Beckmann vom 20.04.04